Photovoltaik erzeugt Strom vor allem tagsüber – verbraucht wird zu Hause aber oft morgens und abends. Genau hier setzt ein Batteriespeicher an: Er speichert überschüssige Sonnenenergie und stellt sie dann bereit, wenn du sie brauchst.
Höherer Eigenverbrauch, mehr Unabhängigkeit
Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch einer typischen PV-Anlage häufig bei rund 30 %. Mit einem passend dimensionierten Speicher lassen sich oft 60 bis 80 % erreichen. Das bedeutet: Du beziehst weniger teuren Netzstrom und profitierst länger von deiner eigenen, günstigen Energie.
Die richtige Größe
Als grobe Faustregel gilt: etwa 1 kWh Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Wer eine Wärmepumpe oder ein E-Auto betreibt, plant meist größer. Wichtig ist ein System, das sich später erweitern lässt.
Hoch- oder Niedervolt?
Niedervolt-Speicher arbeiten meist auf 48 V, sind flexibel und lassen sich gut nachrüsten. Hochvolt-Systeme spielen ihre Stärken bei größeren Anlagen aus. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass dein Wechselrichter den Speicher unterstützt – Spannungsebene und Kommunikationsprotokoll müssen zusammenpassen.
Unsere Empfehlung
Wir führen Speicher etablierter Hersteller und beraten dich herstellerunabhängig zur passenden Kombination aus Wechselrichter und Batteriespeicher. Für eine erste Einschätzung kannst du auch unseren Energierechner nutzen. Nenn uns deinen Jahresverbrauch und dein Wechselrichter-Modell – wir sehen es gemeinsam durch.